Uhren für Männer

Armbanduhren für Herren – technisch auf dem Niveau der Zeit und optisch beeindruckend schick!

Die Herrenuhr als Relikt aus vergangenen Zeiten abzutun, wäre ein Fehler. Gerade heutzutage, wo eine separate Uhr für die Hosentasche oder das Handgelenk keine Notwendigkeit mehr darstellt, wird sie immer mehr zum stilgebenden Accessoire. Oder anders gesagt: Eine Uhr ist wohl eines der wenigen Herrenaccessoires, das Ihren Chef genauso beeindruckt wie Ihren besten Freund oder Ihr Date. Sie zeugt von einer gewissen Reife, ohne dabei altmodisch zu wirken. Anders als zum Beispiel Schuhe, ist eine Uhr stets im Blickfeld und unterstützt Ihre Wirkung auf Ihr Gegenüber.

Natürlich muss eine Uhr in erster Linie zu Ihrem Stil und Ihrem Lifestyle passen. Ungeachtet Ihres Budgets gibt es daher einige Dinge, auf die Sie vor dem Kauf achtgeben sollten. Eines davon ist der gewünschte Uhrenantrieb.

Quarzuhren

Quarzuhren beinhalten einen Quarzkristall, der unter batteriebetriebener elektrischer Spannung blitzschnell hin- und herschwingt. Eine elektrische Schaltung nimmt die Schwingungen auf und bremst sie auf eine einzige Bewegung pro Sekunde ab. Dieser Rhythmus wird mittels Zahnrädern auf die Zeiger übertragen, die ihrerseits quarzgenau die Zeit anzeigen. Eine Digitalanzeige erhält diese Informationen auf elektrischem Wege, analoge Zeiger über einen Motor.

Mechanische Uhren

Bei einer mechanischen Uhr besteht der Antrieb aus einer spiralförmigen Feder, die regelmäßig aufgezogen werden muss. Das geschieht entweder durch den Träger selbst, oder aber per Automatik. Das Quarzmodell kann aufgrund des Batteriebetriebs jahrelang weiterlaufen, auch wenn es nicht getragen wird. Eine mechanische Uhr, die nicht aufgezogen wird, läuft immer langsamer und bleibt nach wenigen Tagen stehen. Sie ist daher vor allem etwas für Liebhaber.

Automatikuhren – ein Wunderwerk der Technik

Eine Automatikuhr ist eine mechanische Armbanduhr, die über ein kompliziertes Räder-Feder-Werk verfügt. Die bloße Bewegung des Handgelenks wird dabei von der Uhr und ihrem Rotor genutzt, um sich wieder selbst aufzuziehen. Wird die Uhr längere Zeit nicht getragen, sinkt dementsprechend die Gangreserve…

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Uhren mit Handaufzug – besinnen Sie sich auf das Wesentliche

In den letzten Jahrhunderten hat sich die Uhrmacherkunst stetig weiterentwickelt und innovative Funktionsweisen hervorgebracht. So werden Kinetikuhren alleine durch die Bewegungsenergie angetrieben und Solaruhren setzen auf die Kraft der Sonne. Da stellt sich natürlich die Frage, weshalb Sie sich für eine Armbanduhr mit Handaufzug…

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Große Auswahl für den Herrn von Welt

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Hersteller-Übersicht

Modische Herrenuhren im Wandel der Zeit

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Tragbare Uhren wurden nachweislich bereits ab dem frühen 15. Jahrhundert zunächst in Form von Taschenuhren gebaut, unter anderem von Peter Henlein. Sie wurden durch die Erfindung der Zugfeder möglich, die den Antrieb und die Unruh (noch mit Drehpendel) als Ersatz für das hängende Pendel als taktgebendes Element erlaubte; dadurch konnten die Uhren auf handliche Größe schrumpfen. Im Jahr 1773 erhielt Christiaan Huygens ein französisches Patent für die Verwendung einer Spiralfeder mit einer Unruh, die er nach einem Vorschlag von Jean de Hautefeuille entwickelt hatte. Abraham Louis Breguet baute die erste Armbanduhr für Caroline Murat im Jahr 1810. Bis ins 20. Jahrhundert herrschte jedoch die Taschenuhr vor.

Weitere Miniaturisierungen der Uhrwerke ließen die Uhren auf Armbandgröße schrumpfen. Um die Wende des 20. Jahrhunderts wurde es allmählich Mode, die armbanduhrgroßen Damentaschenuhren an Ketten oder Bändern am Handgelenk zu tragen. Diese Mode galt zunächst als „weibisch“ – Herren benutzten zunächst weiterhin die Taschenuhr an der Uhrkette. Diese erwies sich für manche Verwendungen jedoch als unhandlich, zum Beispiel bei Soldaten, die ihre Hände für andere Tätigkeiten frei halten wollen oder bei Piloten, die in ihren damals spärlich mit Bordinstrumenten ausgestatteten Flugzeugen auf eine schnelle und präzise Zeitmessung angewiesen waren. Girard-Perregaux soll, gemäß einer unbelegten Anekdote, ab 1880 eine Serie von Armbanduhren für die deutsche Kriegsmarine produziert haben. Der brasilianische Flugpionier Alberto Santos Dumont ließ sich von dem befreundeten Pariser Uhrmacher Louis Cartier eine Uhr für Flieger bauen, die am Armband getragen wurde.

Nachdem auch die Offiziere im Ersten Weltkrieg feststellten, dass sich ihre Taschenuhren im Winter und allgemein unter Kampfbedingungen als sehr unpraktisch erwiesen, setzte sich die Armbanduhr beim Militär und schließlich in der zivilen Gesellschaft schnell durch und war bei Kriegsende zum Standard geworden.

Die erste Automatikuhr (als Armbanduhr mit Pendelschwungmasse) wurde 1923 von John Harwood angefertigt. Harwood wusste offenbar nicht, dass Abraham-Louis Perrelet bereits um 1770 eine Taschenuhr mit Rotor und Wechsler (also beidseitig aufziehend) konstruiert hatte, kurze Zeit später auch Hubert Sarton. Später baute Rolex eine Automatikuhr mit einseitig aufziehendem Rotor und ließ diese patentieren. Eine Automatic bezieht die Energie zum Spannen der Feder aus den Armbewegungen des Trägers.

Die erste elektronische Armbanduhr mit einem Miniaturquarz als taktgebendem Element wurde vom Centre Electronique Horloger (CEH) in Neuenburg, Schweiz, 1967 vorgestellt und im August 1967 als Chronometer im Observatorium von Neuenburg zertifiziert (IEEE-Meilenstein). Diese Uhr hatte eine klassische, mechanische Zeigeranzeige. In den darauf folgenden Jahren entstand durch die Verdrängung mechanischer Uhren durch Quarzuhren die Quarzkrise, die bis etwa 1985 dauerte.

Im Jahre 1970 wurde von Peter Petroff der Prototyp der ersten digitalen Armbanduhr mit einer LED-Anzeige entwickelt. Dieser wurde von den Unternehmen Hamilton Watch Company und Electro-Data weiterentwickelt und wurde als Pulsar kommerziell bekannt, weil die Digitalanzeige wegen des hohen Stromverbrauchs nur auf Knopfdruck während ein paar Sekunden ablesbar war.

Erste Digital-Armbanduhren mit dauernder Flüssigkristallanzeige (LCD) kamen im Zeitraum von 1973 bis 1975 auf den Markt. Die Unternehmen Gruen und Timex in den USA, Nepro und Mondaine in der Schweiz sowie Seiko und Casio mit der Uhr Casiotron (IEEE First-Hand) 1974 in Japan waren die Pioniere. Die dies erstmals ermöglichenden Flüssigkristallanzeigen wurden von den Unternehmen Suwa Seikosha in Japan und Brown, Boveri & Cie. (BBC) in der Schweiz für die Uhrenhersteller Nepro, Mondaine, Casio und Ilixco in USA produziert.

Heute sind Armbanduhren mit analoger Zeiger- oder digitaler Ziffernanzeige oder in Kombination beider Darstellungsformen verbreitet. Dabei haben sich unterschiedliche Typen entwickelt, die neben der klassischen Zeitanzeige verschiedene Zusatzfunktionen – nicht nur zum alltäglichen Gebrauch, sondern auch aus Schmuck und Prestige – anbieten. Zu denken ist an Fliegerchronographen, Taucheruhren, Sportuhren, Militäruhren und sogenannte Einsatzuhren aller Art. Zudem finden Uhren einer bestimmten Provenienz das Interesse der Kunden, wie zum Beispiel Uhren aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion oder Ostblock-Staaten. Seit neuestem versuchen Smartphone-Hersteller sogenannte Smartwatches zu etablieren, welche die klassischen Funktionen einer Armbanduhr mit den Kommunikationsmöglichkeiten eines Smartphones (E-Mail, SMS etc.) in einem Gerät vereinen.

Üblicherweise wird eine Armbanduhr am linken Arm getragen. Linkshänder tragen sie auch am rechten Arm.